Die besten Spiele des Jahres 2015

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The Witcher 3

Das Spielejahr 2015 zeichnete sich auf allen Plattformen vorallem durch Eines aus; eine große Anzahl an Neuerscheinungen. Ob AAA-Open-World-Gigant oder Indietitel aus dem Nichts, die Übersicht zu behalten ist für den normalen Gamer ein Ding der Unmöglichkeit. Wir haben für euch die Titel der vergangenen zwölf Monate nocheinmal durchsucht und Spreu von Weizen getrennt, damit wir nun die besten Zehn davon vorstellen können.

Crypt of the Necrodancer

Platz 10: Crypt of the Necrodancer

Die Liste startet mit einem eher ungewöhnlichen Titel: Crypt of the Necrodancer ist eine einzigartige Mischung aus Roguelike und Rythmusspiel. Wer sich an dem grandiosen Soundtrack satt gehört hat, kann sogar eigene MP3-Dateien einfügen und die zufällig dazu generierten Level spielen. Schon im vergangenen Jahr konnte das Indiespiel im Early Access auf Steam angespielt werden, im Frühling hat es dann einen richtigen Release bekommen - sehr lobenswert! 

MGSV

Platz 9: Metal Gear Solid V: The Phantom Pain

Spätestens durch die unzähligen Skandale zwischen Publisher Konami und dem legendären Entwickler Hideo Kojima sollte nun auch der Letzte vom ersten Open-World-Spiel in der Metal-Gear-Reihe gehört haben. Das Gameplay gehört dabei zum Besten, was das Stealth-Genre zu bieten hat, während ausgerechnet die lahme Story, die sonst zu den Stärken der Marke gehört, eine bessere Platzierung in dieser Rangliste verhindert. Trotzdem sind wir natürlich gespannt, was Kojima mit seinem neuen Independent-Studio hervorbringen wird.

Undertale

Platz 8: Undertale

Der Überraschungshit des Jahres ist zweifellos Undertale. Von der altmodischen Pixelgrafik sollte man sich nicht täuschen lassen: Das Rollenspiel hat mehr auf dem Kasten als auf den ersten Blick vermutet. Mit einer völlig neuen Narrative, verdrehtem Humor und ungewöhnlichen Charakteren konfrontiert das Spiel den Spieler immer wieder mit den Folgen seiner Taten. Dabei stellt es Klischees von Videospielen direkt der Realität gegenüber und hinterfragt das Vorgehen des Spielers.

Resident Evil: Revelations 2

Platz 7: Resident Evil: Revelations 2

Etwas untergegangen ist der neueste Ablegers des Resident Evil Franchises, Revelations. Dabei muss sich das Spiel gar nicht verstecken, im Gegenteil: Während die Hauptreihe schon seit vielen Teilen zum hirnlosen Shooter verkommen ist, liefert Revelations 2 den besten Survival-Horror, der zurzeit zu finden ist. Munition ist knapp, die zwei weiblichen Lead-Charaktere sympathisch und die Geschichte relativ interessant. Es bleibt zu hoffen, dass Capcom bei den nächsten Haupttiteln zu alten Tugenden zurückkehrt, es scheint ja doch noch zu funktionieren.

Rocket League

Platz 6: Rocket League

Den Platz als das beste Multiplayerspiel in diesem Jahr nimmt sehr überraschend ein Rennspiel ein. Wer noch nie von Rocket League gehört hat: Es handelt sich im Grunde um ein Fußballspiel mit Autos gegen andere Spieler. Das klingt sehr simpel und das ist es auch, aber wer einmal anfängt, hört nicht mehr so schnell auf. Die schnellen Matches und hohen Sprünge gehören zu den besten Gameplay-Momenten mit Freunden überhaupt. Die Begeisterung spiegelt sich auch in den Verkaufszahlen wieder: Allein auf Steam gingen knapp zwei Millionen Einheiten über die digitale Ladentheke.

Cities: Skylines

Platz 5: Cities: Skylines

Sim City war wohl die größte Enttäuschung 2013, EA musste dank sehr kleinen Karten, DLC-Politik, Bugs und Onlineproblemen sehr viel Kritik einstecken. Mit Cities: Skylines hat der kleine finnische Entwickler Colossal Order genau diese Probleme behoben und die zurzeit beste Städtebau-Simulation erschaffen. Alles funktioniert so wie es soll, Updates sind zum Großteil kostenlos und das Spiel wird von einer fleißigen Community durch zahlreiche Mods ständig erweitert.

Tales of Zestiria

Platz 4: Tales of Zestiria

Mit dem mittlerweile fünfzehnten Ableger der Tales-of-Reihe musste Bandai Namco endlich neue Wege gehen; dank Next Gen erschien das Spiel unter anderem auch auf dem PC. Auch wenn man der Engine ihr Alter sehr genau ansieht, kann das Spiel aber überzeugen. Die Tales-of-Formel wurde wiedereinmal perfektioniert, sympathische Charaktere und ein umfangreiches Skill-System machen Zestiria zu einem fantastischen JRPG. Der sechszehnte Titel im Franchise steht auch schon in den Startlöchern: Tales of Berseria erscheint pünktlich Mitte 2016.

Tales from the Borderlands

Platz 3: Tales from the Borderlands

Telltale hat sich binnen weniger Jahre zu einem der gefragtesten Entwickler gemausert, für ihr Storytelling und die gänzliche Abwesenheit eigener IPs sind die Amerikaner überall bekannt. Ihr bestes Spiel hat allerdings eher wenig Aufmerksamkeit bekommen; mit der Borderlands Marke ist Telltale ein Geniestreich gelungen. Der geniale Humor, ein paar der besten Videospiel-Charaktere überhaupt und die fantastische Narrative machen den Titel zu einem Muss für Freunde von storyintensiven Spielen. Vorwissen in Sachen Borderlands ist dabei nicht vonnöten, nur wer alle Easter Eggs verstehen möchte sollte die Hauptreihe gespielt haben.

Bloodborne

Platz 2: Bloodborne

Es hat zwar nicht den Zusatz "Souls" im Namen, dennoch reiht sich Bloodborne neben Demons Souls und Dark Souls in die Reihe der Hardcore-RPGs von From Software ein. Der japanische Entwickler beweist nach dem bei Fans umstrittenen Dark Souls 2 wieder, dass sie immernoch eine der besten Spieleschmieden der Welt sind. Ausgezeichnetes Gameplay kombiniert mit einer bildhübschen viktorianischen Welt, die man sich am liebsten Einrahmen und über den Kamin (wahlweise die Playstation 4) hängen möchte, ergibt das zweitbeste Rollenspiel des Jahres, denn ein Titel schlägt Bloodborne knapp...

Witcher 3

Platz 1: The Witcher 3: Wild Hunt

Unser bestes Spiel des Jahres ist vielleicht nicht ganz so überraschend The Witcher 3 vom polnischen Entwickler CD Projekt Red. Wobei der Open-World-Riese viele Spieler doch kalt erwischt hat, im positiven Sinne; jede noch so kleinste Quest ist so spannend wie eine Hauptmission. Die etwa 100 Stunden Spielzeit sind beinahe durchgängig mit grandios geschriebenem Content gespickt. In der Rolle vom Hexer Geralt von Riva erlebt der Spieler Schlachten, Romanzen, politische Intrigen, Familienstreitereien, Saufgelage und reichlich Kartenspiele gegen die lokalen Kaufleute. Wer davon, wie wir, nicht genug kriegt wird auch im kommenden Jahr bedient. Mit den Erweiterungen ergeben sich dutzende weitere Stunden Spielzeit.

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SPOILER immer mit Spoilertag: <spoiler>Vader ist Lukes Vater</spoiler>

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